Der Rinderzuchtverband Traunstein betreibt seit 1896 die Reinzucht des
Pinzgauer Rindes. Diese alte Landrasse hat heute noch ihr Verbreitungsgebiet in
Deutschland im südlichen Teil Oberbayerns, im Chiemgau und Rupertiwinkl.

Pinzgauer-Herde des Betriebes Gehmacher in Hub (Gemeinde
Siegsdorf)
Pinzgauer-Herde von Rupert Streibl, Piding (im Hintergrund der Hochstaufen)
In 24 Betrieben, meist in von der Natur benachteiligten Lagen, stehen zur
Zeit noch 360 Herdbuchkühe unter Milchleistungskontrolle mit einer
durchschnittlichen Leistung von 5060 kg Milch mit 3,95 % Fett und 3,37 %
Eiweiß.
Rassetypische Merkmale sind
- Robustheit
- Futterdankbarkeit
- Genügsamkeit
- Hervorragendes Fundament
- Gute Muttereigenschaften
- Weidefromm
- Hohe Fleischqualität (Marmorierung)
Bulle Marko 10/401071 CRV Meggle
Neben der Zweinutzung Milch und Fleisch eignet sich die Rasse Pinzgauer
besonders gut in der Mutterkuhhaltung. Große Bedeutung hat diese Rasse auch in
der Erzeugung von Qualitätsochsenfleisch (Oktoberfest München).
Pinzgauer-Kühe
auf dem ZLF 2008 in München während der Oktoberfest-Zeit mit traditionellem
Kopfschmuck (Fuikln)
Verkäufliche Tiere sind jederzeit beim Rinderzuchtverband Traunstein zu
erfragen.